[Produkttest] Die Blackroll® Standard im Test

[Produkttest] Let’s black and roll: Die Blackroll® Standard im Test

Auch dieser Beitrag, oder besser gesagt die Idee dafür, schlummerte schon seit einiger Zeit in meinem Kopf. Der Ansporn, ihn endlich zu schreiben, kam wie durch Zufall: Gestern habe ich ausnahmsweise in der Sonntagszeitung geblättert. Ich weiß, wir haben Mittwoch, aber bei uns liegt das SMM gerne mal zwei, drei Tage da, bevor es überhaupt beachtet wird. Und wenn wir uns die Werbeprospekte anschauen, dann höchstens die von Sportgeschäften. Wie auch gestern. Und da sah ich sie, und mein Gewissen sagte: „Jetzt aber los“. Denn gekauft und ausprobiert habe ich sie schon längst. Nur beschreiben musste ich sie noch: die Faszienrolle.

Blackroll® Standard mit Gymbeutel und Übungskarte

Blackroll® Standard mit Gymbeutel und Übungskarte

Ich bin keine Anatomin, aber das weiß doch jedes Kind: Faszien sind die Weichteile in unserem Bindegewebe, die den kompletten Körper wie ein Netz umspannen. Und es gibt zahlreiche Faszien im menschlichen Organismus, von den Sehnen über Gelenk- und Organkapseln bis hin zu den „eigentlichen Faszien“, von den oberflächlichen über die tiefen bis hin zu den viszeralen Faszien. Ich möchte mich aber nicht zu viel mit der Theorie beschäftigen. Denn ich bin ja keine Anatomin. 🙂

Eine Sache ist klar: Die oberflächlichen Faszien sind dehnbarer als die anderen beiden Arten. Sie zu dehnen wird empfohlen, um die Beweglichkeit und Elastizität des Körpers und vor allem der Muskeln zu stimulieren und zu verbessern. Ich meine nicht, dass jeder Sportler alle möglichen Fitnessneuigkeiten erwerben muss. Wie denn auch? Aber es gibt mit Sicherheit Produkte, die empfehlenswert sind. Und das ist die Blackroll® auf jeden Fall.

Blackroll® ist nicht gleich Blackroll®

Die Blackroll® in den Varianten von MED, über Groove Pro, Standard, Pro bis hin zu Groove (von oben links)

Die Blackroll® in den Varianten von MED, über Groove Pro, Standard, Pro bis hin zu Groove (von oben links). Quelle: https://shop.blackroll.de/collections/blackroll

Vor dem Kauf sollte man eines beachten: Es gibt mittlerweile einige Sorten bei dem Hersteller, die auch meist in mehreren Längen verfügbar sind. Es geht mit der Blackroll® MED (30 cm oder 45 cm lang) los. Das ist die weiche Variante, die Anfängern empfohlen wird. Dann gibt es die Standard (auch mit 30 cm- oder 45 cm-Länge) mit durchschnittlicher Härte, Flow für sanftes Ausrollen, Groove für natürliche Vibration sowie Pro und Groove Pro, wobei die letzten beiden um jeweils 50 % härter als Standard und Groove sind. Am besten du informierst dich auf der Seite des Herstellers direkt, denn es gibt hier immer wieder etwas Neues. Ich habe mich für den Einstieg für die Standard in 30 cm-Länge entschieden.

Lieferumfang

Gekauft habe ich die Faszienrolle vor drei Wochen online, und sie kam auch sehr schnell. Geliefert wurde sie mit einem praktischen Gymbeutel. Somit kann man die Rolle gut verpackt z. B. ins Fitnessstudio oder sogar in den Urlaub nehmen. Dabei war eine Karte mit ein paar Übungen für den Anfang. Bestellt man sie direkt beim Hersteller, liefert er noch eine Übungs-DVD.

Blackroll® Standard mit Übungskarte

Blackroll® Standard (30 cm lang) mit Übungskarte

Beschaffenheit und Optik

Die Blackroll® ist aus Polypropylen hergestellt. Sie ist dabei komplett geruchlos. Der Kunststoff lässt sich sehr leicht reinigen. Man kann die Rolle mit einem feuchten Tuch abwischen, sollte sie staubig werden. Das wird aber selten der Fall sein, wenn man sie wie empfohlen regelmäßig benutzt oder in dem Beutel aufbewahrt.

Nutzung / Übungen

Hier ein kurzer Auszug über die Funktionen der Blackroll® Standard von der Internetseite des Herstellers:

  • Elastizität und Leistungsvermögen der Muskulatur spürbar steigern und erhalten
  • Fehlbelastungen regulieren und Haltungsschäden entgegenwirken
  • Vermeiden von typischen Überlastungsschäden im Sport
  • Muskeln gezielt regenerieren und Durchblutung steigern
  • Mit geringem Aufwand einen aktiven Beitrag zu mehr Fitness und Wohlbefinden leisten

Es erfordert selbstverständlich einige Körperbalance und Ausdauer sowie Muskelkraft, um manch eine Übung mit der Rolle zu absolvieren. Zum Beispiel beim Abrollen der hinteren Ober- und Unterschenkel brauchst du starke Oberarme. Und es tut hin und wieder mal weh. Wie beim Abrollen der Oberschenkel-Außenseite. Aber es ist ein Schmerz, der in Bezug auf die Behandlung der Faszien gerne „wohltuend“ genannt wird.

Verletzungsfrei laufen mit der Blackroll®

Verletzungsfrei laufen mit der Blackroll®

Die Blackroll® kann sowohl für funktionelles Faszientraining als auch für Regeneration der Muskeln verwendet werden. Ich benutze sie grundsätzlich für die Massage der Faszien nach dem Sport. Du kannst sie aber auch zum Beispiel als Stütze zum Planken nehmen. Probier das mal aus: Es ist gar nicht einfach, wenn du dabei noch abwechselnd mal den linken Arm und das rechte Bein oder das linke Bein und den rechten Arm hebst. Auf der Homepage des Herstellers und auf verschiedenen anderen Internetseiten bekommt man jede Menge sehr gut veranschaulichte Übungen.

Blackroll® Standard: Mein Fazit

Ich weiß noch, wie skeptisch ich geschaut habe, als ich die ersten Blackrolls® in meinem Fitnessstudio gesehen habe. „Nicht schon wieder ein neues Gadget“, dachte ich damals. Mittlerweile bin ich ein großer Freund von der Faszienrolle. Für mich ist ein Abrollen aller möglichen Muskelpartien nach jedem Lauf (gerne sogar auch vor und nach dem Lauf) zur Normalität geworden und gehört genauso zum Training wie das Aufwärmen und Dehnen. Ich maße mir wie immer nicht an, dir zu sagen, was du kaufen sollst oder nicht. Dieses Geld ist aber gut und langfristig, denn in die eigene Fitness, investiert. Und weißt du was? Du kannst es dir doch zu Weihnachten wünschen. Wie wäre es damit?

Blackroll® Standard

Blackroll® Standard

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