Detox-Woche adieu

Hör auf Deinen Körper: Detox-Woche adieu

Bei allem, was man macht, sollte man auf seinen Körper hören. Sei es im Leistungssport, sei es als Hobbysportler. Egal ob es um Ausdauereinheiten oder Kraftsport geht. Unser Körper sendet uns Signale, die wir beachten sollten, wollen wir lange und gesund Sport treiben.

Das Gleiche gilt für mich auch beim Umgang mit Lebensmitteln oder Diäten. Deswegen habe ich die Detox-Woche vorzeitig beendet. Was so schön wie auf dem Bild unten begann, erwies sich für mich zum Schluss nämlich als Qual. Und das meine ich ernst.

Detox-Frühstück Tag 1: Früchte

Detox-Frühstück Tag 1: Früchte

Tag 1: Der Obsttag

Der Anfang war richtig bunt. Und süß. Es war ein Leichtes, zum Frühstück eine Portion frisches Obst zu sich zu nehmen. Es gefiel meiner Schwester genauso gut wie mir. Und wir haben den Tag genossen.

Die Waage zeigte am nächsten Morgen bei uns beiden ein Kilo Gewicht und 0,9 % Körperfettanteil weniger. Das Ergebnis war gleich, obwohl ich wie gewöhnlich meine 10 km im Wald gelaufen bin, und meine Schwester keinen Sport gemacht hat. Sie hat vier Pflegekinder zu Hause, und ihr Mann ist vollzeitberufstätig. Da ist es schwierig, mal für ein  paar Stunden ins Fitnessstudio zu verschwinden. Deswegen schien auch das Schlank-ohne-Sport-Prinzip für sie so passend.

Tag 2: Der Kartoffel-/Gemüsetag

Der zweite Tag – der Gemüsetag – war schon etwas schwieriger. Es war seltsam, eine Kartoffel zum Frühstück zu essen. Und die Idee dahinter erschließt sich mir immer noch nicht. Das Hungergefühl verließ uns beide an diesem Tag die ganze Zeit über nicht. Zum einen weil es ja schon der zweite in Folge war, zum anderen weil man irgendwann kein Gemüse mehr essen kann. Nicht erlaubt waren übrigens alle Bohnen, Erbsen, Kichererbsen, Kürbis, Pilze und Mais, was die Auswahl noch zusätzlich einschränkt. Am Obsttag hatte ich viel mehr Spaß. 

Detox Gemüseplatte Tag 2

Detox-Gemüseplatte Tag 2

Tag 3: Der Obst-/Gemüsetag

Am dritten Morgen gab es wieder das Pflichtwiegen. Und hier gingen die Ergebnisse deutlich auseinander: Meine Körperfettwaage zeigte ein halbes Kilo weniger. Auch sank mein Körperfettanteil leicht. Meine Schwester hat hingegen 500 Gramm zugelegt.

Der Obst-und-Gemüsetag war abwechslungsreich. Allerdings habe ich spätestens an dem Tag gemerkt, dass mir Proteine fehlten. So schön und bunt es auch war: Man tankte drei Tage lang praktisch nur Kohlenhydrate. Einen Vorteil hatte es: Ich konnte wie gewohnt meine Sporteinheiten machen, ohne dass mir die Energie fehlte.

Tag 4: Der Milch-/Bananen-/Suppentag

Ich weiß noch, wie ich mich darüber freute, wieder Bananen und Eiweiß zu mir zu nehmen. Das war zur Halbzeit der Detox-Woche. Ich habe diese ja mit einem Bananen-Chia-Pudding mit Zimt gefeiert. Lecker war es. Doch dann kam die Gemüsesuppe…

Wahrscheinlich wäre alles anders verlaufen, hätte ich damals schon auf meinen Körper gehört. Oder auf die Intuition. Oder auf was auch immer. Denn diese Suppe sah schon auf den ersten Blick merkwürdig aus. Ich meine es nicht ironisch. Es ist mein voller Ernst. Mein Magen rebellierte sofort nach einer Portion. Nicht so wie Ihr denkt. Ganz im Gegenteil sogar. Ich sage nur vierter Monat. Oder vielleicht sogar fünfter. Da mich dieses Gefühl den ganzen Nachmittag und Abend lang nicht verlassen hat, und ich nicht wie gewohnt meinen Sport machen konnte, habe ich über einen Abbruch nachgedacht.

Am nächsten Morgen war der dicke Bauch zwar weg, aber mir ging es allgemein nicht gut. Aus diesem Grund habe ich die Detox-Woche mitten drin beendet. Meine Schwester auf mein Anraten übrigens auch. Da ich ihr um zwei volle Tage in unserem kleinen Experiment voraus war, hat sie meinen Tipp angenommen. Und wir freuen uns beide auf die Normalität.

Mein Fazit fällt kurz und knapp aus: Höre auf Deinen Körper… Ich sage nicht, dass die Kur nichts für Dich sein sollte. Denn alles in der Welt ist relativ. Allerdings solltest Du von anfang an Deinen Körper im Auge behalten und stets auf ihn hören.

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