[Produkttest] Fit mit Fitbit 1

[Produkttest] Fit mit einem Fitbit: Geht das?

Meine Erfahrungen mit dem Fitbit Charge HR

Der Fitnessband-Markt boomt gerade mehr denn je. Ob Garmin, TomTom, Polar oder Fitbit. All diese und auch andere Hersteller überholen sich geradezu darin, immer mehr und immer neuere, bessere Fitnessbänder an den Mann zu bringen. Es gibt mittlerweile unzählige Modelle in unzähligen Farben. Von bunten Austauschbändern aus Kunststoff, Echtleder oder Edelmetallen ganz zu schweigen. Doch machen diese Dinger tatsächlich fit?

Auch ich zähle zu denjenigen, die sich für einen Fitnesstracker entschieden haben. Ich habe im November letzten Jahres meinen ersten Fitbit gekauft. Für diesen Hersteller habe ich mich aus einem einzigen Grund entschieden: Damals war es der einzige mir bekannte, der eine App für Windowsphones zur Verfügung stellt. Android-Phone- oder iPhone-Nutzer haben da viel mehr Auswahl.

Fitbit Charge HR

Fitbit Charge HR

Mein Einstiegsmodell war ein Fitbit Charge HR. Wieso? Weil er zu dem Zeitpunkt als einziger in der Preisklasse (119 €) neben anderen nützlichen Funktionen auch über einen Pulsmesser verfügte. (Er ist übrigens nur noch in begrenzter Zahl verfügbar.)

Fitbit Charge HR: Funktionen

Und hier die Funktionen von Fitbit Charge HR. Er misst/trackt:

  • Schritte,
  • Distanz,
  • verbrannte Kalorien,
  • erklommene Etagen,
  • aktive Minuten,
  • den Schlaf,
  • den Puls.

Der Fitbit Charge HR ist spritzwassergeschützt und angenehm zu tragen. Auch beim Schlafen merkt man ihn kaum. Du kannst ihn also bedenkenlos ununterbrochen tragen. Nur zum Duschen solltest Du ihn abnehmen.

Fitbit bietet in der Smartphone-App viele lustige Challenges. Du kannst Deine „Fitbit-Freunde“ z.B. täglich, wöchentlich oder auch nur am Wochenende zu einem Battle um die meisten Schritte einladen. Du kannst neuerdings eine eigene Challenge starten und u.a. virtuell den New York-Marathon laufen. Dein Tracker sendet Dir eine Activity-Erinnerung. Setzt Du z.B. fünf aktive Stunden am Tag (250 Schritte/Stunde) als Ziel, erinnert Dich Dein Fitbit 10 Minuten vor der vollen Stunde mit einem leichten Vibrieren, wenn Du das Teilziel noch nicht erreicht hast. Dann heißt es Aufstehen, eine Runde drehen, und alles ist wieder gut. Als Belohnung gibt es ein leichtes Vibrieren. Übrigens auch nach Erreichen des Tagesziels. Und viele coole Abzeichen. Gestern habe ich z.B. eines für 8000 erklommene Etagen bekommen.

Natürlich kannst Du Dich fragen, ob diese Challenges oder Abzeichen überhaupt notwendig sind. Oder ob es einen Unterschied macht, ob Du 2000 Schritte in einer oder verteilt auf vier Stunden gehst. Man kann aber nicht sagen, dass Bewegung schadet. Auf jeden Fall ist es ein weiteres hilfreiches Mittel, um aktiv zu bleiben und/oder aktiver zu werden.

Ich und mein Fitbit Charge HR

Ich war mit meinem Fitbit Charge HR sehr zufrieden. Nicht nur dass ich jeden Morgen sehen konnte, zumindest auf einem Diagramm, wie ich geschlafen habe. Dank der automatischen Schlafaufzeichnung bekommst Du einen sehr guten Überblick darüber, wie oft Du wach warst und wie oft Du nachts aufgestanden bist. Auch habe ich jedes Mal mein Training getrackt. Dein Fitbit erkennt automatisch sportliche Aktivitäten. Du kannst aber per Knopfdruck Dein komplettes Training aufzeichnen und auswerten. Anschließend bekommst Du eine detaillierte Ansicht mit der Anzahl der Schritte, gelaufenen Entfernung, den verbrannten Kalorien und dem Pulsverlauf.

Und nun zum Puls: Ich weiß, als wäre es gestern gewesen. Da war ich wieder im Studio. Es war eine Woche, in der ich mit meiner kleinen Fitbit-Community um die meisten Schritte rivalisierte. Damals waren mir solche Challanges wichtig. Mittlerweile sehe ich das viel anders. In dieser Woche gewann ich den Wettkampf. Nur war mir gar nicht bewusst, dass ich komplett ausgepowert war. Ich lief gerade – wieder – auf dem Laufband, als ich merkte, dass etwas nicht in Ordnung war. Hätte ich den Fitnesstracker nicht angehabt, wäre ich wahrscheinlich weiter gelaufen. Doch ein Blick auf den Pulsmesser reichte: 197 Schläge pro Minute, Tendenz steigend. Das war es dann. Es hieß, sofort runter vom Laufband, viel trinken und zur Ruhe zu kommen. Nach etwa 15 Minuten kam ich langsam zu mir. Aber die Erfahrung blieb für immer in Erinnerung. Deswegen ist es für alle Sportler wichtig, am besten immer, vor allem aber beim Training, eine Pulsuhr zu tragen. Um sich besser zu kennen, um alles im Griff zu haben, um sofort reagieren zu können.

Mittlerweile habe ich mich von dem Fitbit Charge HR getrennt. Ich habe meinen Tracker buchstäblich „totgeschwitzt“, sodass sich das Band von der Elektronik löste. Meine Fitbit-Community wie meine Mama, meine beiden Schwestern und mein Mann sind aber weiterhin Fans und Nutzer. Bei ihnen funktioniert alles wie gewohnt. Da ich seit Wochen regelmäßig laufe, habe ich mir den Fitbit Blaze gegönnt. Er hat zwar auch etwas mehr gekostet. Er bietet aber mit einem großen Display viel mehr Ansichten und bessere Trackingoptionen. Und im Alltag ist es eine ansehnliche Smartwatch. Doch dazu vielleicht in einem anderen Beitrag mehr.

Tschüss Fitbit Charge HR, willkommen Fitbit Charge 2

Mittlerweile wurde der Charge HR auch durch den viel cooleren, mit einem Display ausgestatteten Fitbit Charge 2 abgelöst. Erhältlich ist er seit ein paar Tagen schon ab 159 €.

Kaufen oder nicht kaufen? Mein Fazit

Es ist ganz egal, ob Dein Tracker von TomTom, Polar, Fitbit oder einem anderen Hersteller kommt. Es ist wichtig, dass Du damit eine Auswahl an Optionen bekommst, Dich und Deine Fitness besser zu kennen. Du kannst Dich mit einem Fitnessband nicht nur im Alltag zu mehr Bewegung mobilisieren lassen. Du bekommst damit auch einen tatsächlichen, greifbaren Überblick über Deine täglichen Aktivitäten. Und glaub mir eines: Du möchtest Dich dann automatisch mehr bewegen. Und Du wirst es tun. Nur verrückt machen solltest Du Dich nicht.


Erwerben kannst Du die Tracker auch in meinem Partnerprogramm bei Amazon. Es reicht, wenn Du die Bilder aus dem Beitrag anklickst. Die Links, die ich dahinter platziert habe, führen direkt zum Angebot.

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Ein Gedanke zu „[Produkttest] Fit mit Fitbit 1

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