[Laufen macht glücklich] Mein erster 10 km-Waldlauf

Neuer Monat, neuer Trainingsplan

Vor einer Woche habe ich meinen bisherigen Trainingsplan umgestellt. Nicht einfach so, sondern weil ich meine Ziele anders gesetzt habe. Seit ein paar Wochen laufe ich nämlich wieder gerne draußen, anstatt nur im Fitnessstudio. Wieso? Eigentlich hat es keinen bestimmten Grund. Der Mensch ist ein Wesen, das ab und zu mal eine Änderung braucht. Und wahrscheinlich war es eben so weit. Und der Appetit wächst bekanntlich beim Essen. Einmal gelaufen, immer gelaufen. 

Nur dass mein Appetit jetzt immer mehr wächst. Vor drei Wochen habe ich das erste Mal nach zehn Jahren wieder bei einem offiziellen Stadtlauf mitgemacht. Mit Freude und kleinem Erfolg. Eine Woche darauf folgte dann der nächste Lauf, von dem ich Euch hier schon berichtet habe. Und kommenden Sonntag laufe ich in Frankfurt, am 18. September bin ich im Taunus unterwegs, eine Woche darauf in Polen. Ihr seht, mein Appetit ist riesengroß.

Bei den einzelnen Läufen versuche ich mich natürlich nach Möglichkeit immer mehr zu steigern. Die letzten beiden waren lediglich 5000 m lang. Bei dem Frankfurt-Lauf-für-mehr-Zeit ist es ebenso. Aber schon der Gickellauf im Taunus geht über 6500 m und ist mit erheblichen Höhenunterschieden verbunden (wie das Bild unten zeigt). 

Profil_6_5km

Streckenprofil Gickellauf

Meine momentan größte Herausforderung ist der sogenannte K2-Lauf am 25. September in Szczecin/Polen. Schon mal vorweg: Ich habe nicht vor, den K2 zu belaufen. Also noch nicht 🙂 Der K2-Lauf ist immer 8611 m lang und ebenfalls wie der Gickellauf recht hügelig. Es geht über einen Wald. Mich erwarten viele Hindernisse auf der Strecke wie zum Beispiel Äste, Matsch (Ende September kann es schon recht ungemütlich werden), Hügel, enge Pfade usw. usf. Das untere Bild soll Euch den Eindruck von dem Streckenprofil geben. Die unten eingezeichnete Route läuft man übrigens zweimal.

K2-Streckenprofil.jpg

Streckenprofil K2-Lauf

Und mit diesem Ziel vor Augen trainiere ich seit einer Woche. Das heißt, dass ich zweimal die Woche die extensive und zweimal die Woche die intensive Dauermethode anwende. Gestern war wieder extensives Ausdauertraining dran. Damit es auch in etwa den Wettkampfbedingungen entspricht, bin ich durch einen Wald gelaufen. Die Strecke entsprach zumindest vom Höhenprofil dem K2-Lauf. StreckenprofilEs war schon recht matschig, denn es hat den Tag davor viel geregnet. Äste? Ja, es waren relativ viele auf dem Weg. Von Brennnesseln und Matschpfützen ganz zu schweigen. Meine Schuhe sahen auf jeden Fall schon mal besser aus.

Aber im Endeffekt habe ich mich über 10 km Waldlauf gefreut. Mein Ziel habe ich geschafft. Und was soll ich sagen: Der Appetit wächst und wäscht und wächst. Am Ende des Trainings fragte ich mich dann: „Wieso bist du nicht 11 km gelaufen? Oder 12 km?“ Und so geht das dann weiter. Jeden Tag ein bisschen weiter, ein bisschen schneller…

 

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